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Der Begriff '''alles''' gehört zu der Wortgruppe der Indefinitpronomina und beschreibt somit eine vorhandene, aber nicht definierbare Anzahl von Dingen. Er findet sich in der Alltagssprache als Gegenbegriff zu ''nichts''. Er hat den denkbar größten Umfang und zugleich die geringste inhaltliche Bestimmung im Vergleich zu anderen Begriffen.

In der Alltagssprache wird ''alles'' heute in der Regel im Sinne einer größtmöglichen Anzahl verwendet. Das ''Alles'' kann so verstanden werden, dass sämtliche Dinge, die von etwas vorhanden sind, bezeichnet werden und findet sich als Wortbestandteil in einigen Komposita ''(Alleskleber, Allesfresser, Alleskönner)''. Das Nomen All stammt von ?alles? ab, da dieses sich bis ins Unendliche erstrecken und damit alles, was existiert, beinhalten soll.

Etymologie

''Alles'' geht auf ''all'' zurück, welches wiederum auf der indogermanischen Wurzel ''al-'' (wachsen) beruht. Früher existierte ''alles'' auch als adverbialer Akkusativ, in der Bedeutung von ''immer'', oft jedoch zu einsilbigem ''alls'' gekürzt. Dieses ''alls'' oder ''als'' diente bis in das 21. Jahrhundert hinein auch zur Bildung von Schelten und Flüchen.

Hoffmann von Fallersleben dichtete 1841

Philosophie, Wissenschaft und Religion

In der Philosophie, Logik und Mathematik gibt es die Allaussage, die etwas über ''alle'' Exemplare einer Klasse von Dingen aussagt.

In den empirischen Wissenschaften wird angestrebt, aufgrund von Erfahrung, d. h. aufgrund endlich vieler Beobachtungen, durch Induktion zu Aussagen zu kommen, die sich nicht nur auf die beobachteten, sondern auf ''alle'' Fälle eines bestimmten Gebietes beziehen. Die Verallgemeinerung von endlich vielen Beobachtungen zu allgemeingültigen Aussagen führt zu vermuteten Gesetzen, die sich durch weitere Beobachtungen jedoch als falsch oder nur begrenzt gültig erweisen können (Falsifizierung). Von naturwissenschaftlichen Aussagen wird Falsifizierbarkeit verlangt; die Aussagen müssen ihre Falsifikation prinzipiell erlauben (s. Wissenschaftstheorie).

Die en Religionen, wonach die Einheit der Welt in Gott bestehe und Gott nicht als außerhalb oder über der Welt stehend, sondern als in der Welt sich realisierend gedacht wird.

Alles über Alles

Besondere Schwierigkeiten bereitet der Ausdruck ''Alles über Alles'' in der Bedeutung, dass jede mögliche Kombination ''aller'' vorhandenen Dinge beschrieben werden soll. Aus logischen Gründen kann eine Enzyklopädie, die ''Alles über Alles'' enthält, nicht existieren, da darin beispielsweise auch ''alle'' gegenwärtigen und zukünftigen Ereignisse stehen müssten, etwa dass Sie diesen Text hier gerade lesen.

Alles und Nichts

''Alles und Nichts'' wählte Heinrich von Meysenbug (1742?1810) als Inschrift eines Gedenksteins, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts als Teil eines von ihm errichteten Landschaftsparks auf dem Gipfel des Klauskopf stand und sich heute im Schlosspark Riede befindet.

Weblinks

Einzelnachweise